Agiles Arbeiten im Team: Agiles Arbeiten liebt Fehler - Führung im Wandel
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Agiles Arbeiten im Team: Agiles Arbeiten liebt Fehler

„Keine Angst vor Fählern!
Wenn du sie bewusst begehst,
sind sie die Geburtsstunde von etwas Neuem“
(Vaith Lindau)

 

Haben Sie den Fähler oben gesehen? Schön … Was macht das mit Ihnen? Ein typischer Impuls ist, Fehler als persönliche Bewertung zu betrachten. Viele von uns verbinden Fehler machen mit „etwas-nicht-richtig-machen, den Ansprüchen nicht genügen, zu versagen und somit nicht ‚ok‘ zu sein“. Beim agilen Arbeiten, im New Work, sind aber gerade unsere Fehler zielführend – und Fehler vermeiden, bedeutet, Lernprozesse zu stoppen und sich den Zugang zu Intuition und Innovation zu verbauen. Fehler und agiles Arbeiten gehören also zusammen – gerade für innovative Teams oder innovationsstarke Unternehmen.

Installieren Sie eine Kultur des Scheiterns im agilen Team

„New Work“ ist schnell und spontan und in einem solchen Umfeld ist es natürlich, dass Fehler passieren oder Mitarbeiter an einer Aufgabe scheitern. Damit sich Mitarbeiter aber weiterhin trauen, neue Ideen einzubringen, Verbesserungsvorschläge zu machen und Entscheidungen zu treffen, muss eine Kultur des Scheiterns etabliert werden.

Im Rahmen agiler Teamentwicklung bedeutet eine Kultur des Scheiterns: einen „sicheren Platz” für Mitglieder des Teams schaffen. Für eine Zusammenarbeit, bei der jeder sich frei entfalten kann und neue Denkweisen gefördert werden.

Ihr Team lernt gerade aus Fehlern

Die Kultur des Scheiterns besagt, dass es für agile Teams dazugehört, Fehler zu machen. Denn gerade aus Fehlern kann das ganze Unternehmen viel lernen. „Try and Error“ zählt zu den effizientesten Lernmethoden – nicht erst seit agilen Teams – und ist die Basis neuer Entwicklungen.

Offene Diskussion im agilen Team fördern

Wichtig für Ihre Teamentwicklung ist dabei, dass Sie Schlussfolgerungen aus den Fehlern miteinander teilen und diskutieren. Sobald die Mitarbeiter Ihres Teams spüren, dass Scheitern zum agilen Prozess gehört und akzeptiert wird, treten sie aus ihrer Komfortzone raus und blicken über den Tellerrand hinaus. Das sind die richtigen Methoden für ein produktives, gesundes Team.

Voraussetzung für echte Teams: Vertrauen und echte Zusammenarbeit

Diese neue Art von Agilität wird natürlich nur durch eine intakte Vertrauenskultur möglich. Denn Vertrauen ist die Grundlage für mehr Entscheidungsfreiheit in schwierigen und herausfordernden Situationen und fördert schnelle Reaktion – also gerade Agilität. Somit bildet Vertrauen die Basis für selbstorganisierte Teams. So können Sie als Führungskraft dem überholten Mikromanagement – also Ihr Team ständig zu beobachten und zu kontrollieren – konsequent entgegenwirken.

Vertrauen schaffen – Schritt 1: Selbstführung

Das ist jetzt erst mal nichts Neues – allerdings muss diese Vertrauenskultur auch aktiv und ehrlich von allen Ebenen des Unternehmens kommuniziert und gelebt werden – ein Lernprozess, zu dem auch die Selbstführung gehört. Schnuppern Sie doch mal in die Infos zu unserem Workshop SELBSTFÜHRUNG HOCH 2 hinein. Auch zum agilen Empowerment Ihrer agilen Teams bieten wir ein mehrtägiges Power-Seminar an – Infos dazu lesen Sie zu TEAMFÜHRUNG HOCH 2.

Wir freuen uns auf Sie,

Kaja Bredemeyer & Andrea Petzke